(Foto: Müri)
Kleinstrukturen: in jedem
Wiesellebensraum zentral

Projekte WIN

Monitoring

Dynamische Bestandesentwicklung bei Wieseln
Bereits arbeiten Fachleute der Schweizerischen Gesellschaft für Wildtierbiologie im Auftrag des BAFU (Bundesamt für Umwelt, Schweiz) an Vorprojekten für ein Kleinkarnivoren-Monitoring (Christa Mosler-Berger: Mammalia, und  Paul Marchesi et al.: Biomonitoring des petits carnivores). Problematisch ist bei jeder breit angelegten Erfassung, dass Wieselpopulationen sowohl zeitlich als auch in ihrer kleinräumigen Verbreitung stark schwanken. Um dieses Problem besser zu berücksichtigen, will WIN die langfristige Bestandesentwicklung in einzelnen Stichprobenpoulationen überwachen. Dabei steht die zeitliche und räumliche Dynamik im Vordergrund. Dieses Projekt (in Planung) ist als Ergänzung zum allgemeinen Monitoring zu verstehen und soll koordiniert mit diesem durchgeführt werden. Siehe auch Projektbeschrieb:
Biomonitoring des mammifères en Suisse (BDM-CH)

Austauschtreffen Expertinnen- und Expertennetz
Um zu einem zuverlässigen Monitoring der Wiesel zu gelangen, sind die vielfältigen Erfahrungen von allen spezialisierten Fachleuten wichtig. Im März 2007 hat WIN in Zusammenarbeit mit dem BAFU (Bundesamt für Umwelt, Schweiz) und den Jagdverwaltungen der Kantone Aargau und Zug ein erstes Austauschtreffen von Expertinnen und Experten durchgeführt. Die Schwerpunkte lagen beim Informationsaustausch über laufende Projekte und bei der Diskussion von Nachweismethoden. (Siehe auch: Ergebnisse Austauschtreffen.) In Folgetreffen sollen weitere Monitoring-Aspekte vertieft diskutiert werden. 

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