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Ausstellung
Mauswiesel & Hermelin. Kleine Tiere - grosse Jäger.
Diese instruktive und gut gemachte Ausstellung wurde ursprünglich vom Naturhistorischen Museum Freiburg zusammengestellt und gezeigt. Konzipiert hat sie der Biologe Jean-Steve Meia, die Texte stammen von der Wiesel-Fachfrau Carine Vogel.
Vom
13. Mai bis 14. Oktober 2012
ist die Sonderausstellung nun im
Schweizerischen Museum für Wild und Jagd
Schloss Landshut, 3427 Utzenstof
zu sehen. Wie es der Titel sagt stehen unsere kleinsten zwei Raubtierarten im Fokus, Themen sind z.B.
- Worin unterscheiden sich die beiden Arten?
- In welchen Lebensräumen kommen sie vor?
- Was fressen sie und wie jagen sie?
- Wie können diese beiden Tierarten gefördert werden?
Auch die vielen schönen Bilder sowie Präparate machen den Besuch der Ausstellung empfehlenswert.
(2. Mai 2012)
Haben Sie "Tänze" bei Wieseln beobachtet?
Eine eigenartige Verhaltensweise der Wiesel wird "Veitstanz" genannt. Über ihre Ursache gibt es mehrere Theorien, aber keine abschliessende Klarheit. Eine Beschreibung dieses Verhaltens und Gedanken über mögliche Ursachen dieses Phänomens finden Sie im Text "Veitstanz von Wieseln" von Helen Müri. Haben Sie auch schon einem Wiesel beim Veitstanz zugesehen? Ihre Beobachtung interessiert uns, bitte teilen Sie sie uns mit. (Alles weitere siehe Text).
Weiterbildungskurs von WIN Wieselnetz vom 17.-18. Juni 2011
Rückschau einer Teilnehmerin
„Habitate von Kleinkarnivoren, insbesondere von kleinen Musteliden – Erkennen, Beurteilen, Verbessern“
Der Titel war Programm für zwei sehr intensive Tage im Raum Chur, St. Galler Rheintal und am Stoss (AR). Den theoretischen Hintergrund erhielten die Teilnehmenden mit kurzen, aber gehaltvollen Referaten von Helen Müri (WIN) zur charakteristischen Lebensweise der jeweiligen Art, zu ihren Ansprüche an Fläche und Habitatstrukturen sowie zur Bedeutung von Raum und Struktur im Jahresverlauf.
Derart ausgerüstet mit Wissen über Lebensraumbedarf, Metapopulationen und Denken in vier Dimensionen (3 x Raum, Zeit) ging es ins Feld, wo wir versuchten, das Gehörte in der Landschaft wieder zu entdecken. Die Beispiels-Auswahl von sehr guten bis entwicklungsfähigen Habitaten schärfte den Blick dafür, was an Ressourcen vorhanden war oder (noch) fehlte. Und spätestens am zweiten Tag begann man die Landschaft als „Wiesel“ zu sehen: wo sind Kleinstrukturen, Vernetzungslinien und natürlich Mäuse! Dass wir auch die unterschiedlichen Lebensraumansprüche der bevorzugten Wieselbeute in unsere Beurteilungen einbezogen, dafür sorgte Jürg-Paul Müller, ehemaliger Direktor des Bündner Naturmuseums, in einem Referat zur Bedeutung der Kleinsäuger als Beutetiere.
Im Fokus des Kurses standen die beiden Wieselarten, aber auch Baummarder und Iltis (mit Ruheplätzchen in Trimmis!) konnten immer wieder in unsere Überlegungen einbezogen werden. Ausserdem erhielten wir von Irene Weinberger, die an einer Dissertation über den Fischotter arbeitet, auch zu dieser Tierart Informationen.
Insgesamt ein sehr gelungener Kurs, der die Teilnehmenden nicht nur Wissen, sondern auch einen geschärften Blick mit nach Hause nehmen liess. Und zuletzt noch ein kleines Felderlebnis: Während wir in Untervaz Vernetzungselemente für den Iltis Richtung Rhein planten, kreiste über uns ein Schlangenadler.
(Christa Mosler-Berger, 1.7.2011)
Link zum Programm






