ARCHIV NEUIGKEITEN + NACHRICHTEN

 

 

Habitate von Kleinkarnivoren -
Vertiefungskurs für Fachleute der Wildtierbiologie

 

Vermehrt entstehen mittlerweile regionale Förderprojekte für Wiesel und andere Kleinkarnivoren oder sie befinden sich bereits in Umsetzung. Damit steigt der Bedarf an fundierten Kenntnissen über Möglichkeiten und wissenschaftlich abgesicherte Strategien der Förderung von überlebensfähigen Populationen in ihren Lebensräumen. Mit dem Kurs

 

"Habitate von Kleinkarnivoren, insbesondere von kleinen Musteliden - Erkennen, Beurteilen, Verbessern"

 

der vom 17.-18. Juni 2011 erstmals angeboten wurde, vermittelte WIN Wieselnetz die Erfahrungen aus dem Pilotprojekt und aus den bereits laufenden Projekten an Fachleute und Entscheidungsträger. Der Kurs arbeitete mit viel Anschauung vor Ort, mit breiter Abstützung auf die aktuell verfügbaren Daten aus der Literatur und auf eine laufende Systemanalyse, welche die Vernetzung verschiedenster Einflussfaktoren einbezieht. Vgl. dazu auch das Wiesel-Förderkonzept von WIN Wieselnetz.

 

Siehe auch detaillierts Kursprogramm

 

(Ein kurzer Bericht über den Kurs folgt in einigen Tagen.) 

 

 (22. Juni 2011) 





Seit März 2011: Geschäftstellen-Leiterin für WIN Wieselnetz

Das Programm WIN Wieselnetz existiert und wirkt mittlerweile seit fünf Jahren. Mit der Schaffung einer kleinen, aber permanenten Teilzeit-Geschäftsstelle will die Programmleitung die längerfristige und regelmässige Leistung des Programms sicherstellen und  die Übergabe der Verantwortung in jüngere Hände einleiten. WIN Wieselnetz soll dabei das Profil als Nonprofit-Organisation mit Ausrichtung auf Förderung und Qualitätssicherung des Kleinkarnivoren-Schutzes ganz klar behalten und schärfen. Die Hauptaufgabe der Geschäftsstelle besteht nicht in erster Linie in Administration, sie soll vielmehr von Beginn weg konzeptionelle und fachspezifische Mitverantwortung übernehmen.

 

Auf den Stellenausschrieb haben sich über 40 Bewerberinnen und Bewerber gemeldet, das Niveau der vorhandenen Kompetenzen war insgesamt sehr hoch. Mit der Wahl der promovierten Biologin Cristina Boschi ist es gelungen, die Geschäftsstelle einer sowohl in Wildtier- und Naturschutzbiologie wie auch Organisation erfahrenen Fachfrau anzuvertrauen. Sie betreut die Geschäftsstelle seit dem 1. März 2011.

 

(11. Januar 2011 / 4. März 2011)

Cristina Boschi

 

 

Habitate von Kleinkarnivoren -
Vertiefungskurs für Fachleute der Wildtierbiologie

 

Vermehrt entstehen mittlerweile regionale Förderprojekte für Wiesel und andere Kleinkarnivoren oder sie befinden sich bereits in Umsetzung. Damit steigt der Bedarf an fundierten Kenntnissen über Möglichkeiten und wissenschaftlich abgesicherte Strategien der Förderung von überlebensfähigen Populationen in ihren Lebensräumen. Mit dem Kurs

 

"Habitate von Kleinkarnivoren, insbesondere von kleinen Musteliden - Erkennen, Beurteilen, Verbessern"

 

der vom 17.-18. Juni 2011 erstmals angeboten wird, will WIN Wieselnetz die Erfahrungen aus dem Pilotprojekt und aus den bereits laufenden Projekten an Fachleute vermitteln. Der Kurs arbeitet mit viel Anschauung vor Ort, ist aber breit abgestützt auf die aktuell verfügbaren Daten aus der Literatur und auf eine laufende Systemanalyse, welche die Vernetzung verschiedenster Einflussfaktoren einbezieht. Vgl. dazu auch das Wiesel-Förderkonzept von WIN Wieselnetz.

 

Siehe detaillierts Kursprogramm

 

Anmeldung:

Der Kurs ist ausgebucht. 

 

 (26. Februar 2011) 


Neu auf dem Buchmarkt

 

Marder, Iltis, Nerz und Wiesel

Im deutschsprachigen Raum fehlte bis jetzt eine allgemein verständliche, leicht lesbare Übersicht zum Thema Musteliden in Europa, die auch den Ansprüchen an wissenschaftliche Genauigkeit genügt. Nun ist sie da: der Haupt-Verlag, Bern, hat 2010 ein reich illustriertes Buch zum Thema herausgegeben. In zwölf Kapiteln werden Geschichte, Biologie und Ökologie der Kleinmarder behandelt, mit Ausblicken auf das Verhältnis zum Menschen, auf Forschung, Gefährdung und Förderungsmöglichkeiten. Das Buch beruht auf der französischsprachigen Ausgabe, die schon seit einiger Zeit vergriffenen ist ( „Les petits carnivores“). Die stark überarbeitete, aktualisierte und erweiterte Übersetzung wurde von „WIN Wieselnetz“ angeregt und begleitet.

 

„Marder, Iltis, Nerz und Wiesel. Kleine Tiere, grosse Jäger.“ von Paul Marchesi, Claude Mermod und Hans C. Salzmann. Haupt-Verlag, Bern/Stuttgart/Wien, 2010, 192 Seiten.

 

Zum Hinweis des Verlags

 

(20. September 2010)

"Tierwelt-Förderpreis" für WIN Wieselnetz

"Kleintiere Schweiz", Herausgeberin der Fachzeitschrift "Tierwelt", vergibt jährlich zwei Preise an Projekte, die sich "in besonderer Weise für die Tierwelt eingesetzt und verdient gemacht" haben. Darunter werden ausdrücklich auch Wildtiere einbezogen. Der Tierwelt-Preis 2009 ging an den Verein Therapiehunde Schweiz, der Förderpreis von Fr. 5'000.00 an das Programm WIN Wieselnetz. Die Preise wurden den Trägern am 5. Dezember 2009 im Rahmen einer kleinen Feier übergeben.

WIN Wieselnetz freut sich nicht nur über diese Anerkennung seiner Arbeit "für die Förderung der Wiesel und ihrer Lebensgemeinschaften", sondern auch über die damit verbundene finanzielle Hilfe, welche in die Fortbildung von Fachleuten und weiteren engagierten Menschen zur Förderung von Wieseln und anderen Kleinkarnivoren eingesetzt werden soll.

 

 (5. Dezember 2009)

 

Übergabe des Tierwelt-Förderpreises an WIN Wieselnetz (Foto: K.Blum)

 

27th Mustelid Colloquium

Das 27. "Mustelid Colloquium" (2009) hat vom 18.-20. November in Lissabon (Portugal) stattgefunden. 66 Personen aus 14 europäischen Ländern haben daran teilgenommen. An den zwei Tagen wurden sehr spannende Referate gehalten, mehrheitlich über Otter, Dachs und Marder. Bedauerlicherweise war darunter kein Vortrag oder Poster über Mauswiesel, Wiesel oder Iltis. Am Abend des ersten Tages wurden die Teilnehmenden mit portugiesischem Essen, Wein und Musik verwöhnt. Dabei - und auch vor und nach den Vorträgen - blieb genügend Zeit für spannende und bereichernde Diskussionen. Die Exkursion am dritten Tag führte nach Charneca (Infantado), wo die Universität von Lissabon ein spannendes Projekt zur Erfassung aller Säugetiere betreibt. Das nächste Musteliden-Kolloquium wird 2010 in den Niederlanden stattfinden.

Für weitere Informationen siehe http//:mustelid.fc.ul.pt . (Derzeit sind noch keine Resultate aus dem Kongress aufgeschaltet.)

 

(Irene Weinberger, 21. November 2009)

 

 

 

Zwei neue Untersuchungen zur Methodik

Frank Richarz entwickelte im Rahmen einer Diplomarbeit eine Haarfalle, die es erlaubt, im Feld mit einer non-invasiven Methode Haarproben von Mauswiesel und Hermelin zu gewinnen. Mit einer mikroskopischen Analyse ist die sichere Abtrennung der beiden Wiesel-Arten von andern Fallenbenützern möglich, mit einer nachfolgenden genetischen Analyse der Haare die individuelle Erkennung. (Richarz, F.: Entwicklung und Evaluierung eines non-invasiven Monitoringinstruments für Mauswiesel (Mustela nivalis L. 1766) und Hermelin (Mustela erminea L. 1758). Diplomarbeit Universität Trier, 2009.)
Download pdf-Version

 

Felix Evers hat in einer Bachelor-Arbeit den Attraktivitäts-Vergleiche zwischen künstlichen "Mustelidenkasten" und Asthaufen aufgegriffen und dabei interessante Hinweise auf die eingesetzten Nachweismethoden erhalten. ( Evers, F.: Gezielte Ansiedlung von Musteliden durch Schaffung geeigneter Strukturen in der Landschaft - Ein Vergleich von Totholzhaufen und Nistkästen. Bachelorarbeit Westfälische Wilhelms-Universität Münster, 2009. Für Rückfragen: felixevers(at)gmx.net.)
Download pdf-Version

 

(17. Juli 2009)

 

 

Wieselförderung konkret: Basis für regionale Förderprojekte

WIN Wieselnetz hat die vorhandenen Erfahrungen zur Wieselförderung gesammelt, zusammengefasst und in einem Pilotprojekt systematisch getestet und weiter entwickelt. Das Ergebnis ist ein Konzept zur Stärkung vorhandener Wieselpopulationen (vorläufig auf die Verhältnisse im Schweizer Mittelland begrenzt), das auf dieser Website veröffentlicht ist und das wir hier zur Diskussion stellen. (Rückmeldungen erwünscht!) Vgl. dazu auch die dazu erschienene WINformation Nr. 3.

 

(17. Juli 2009)

 

 

2. Netzwerk-Treffen von Wieselnetz

Am 2. April 2008 organisierte WIN Wieselnetz das zweite Netzwerk-Treffen über Untersuchungs- und Förderungsmöglichkeiten von Wieseln. Geladen war zu diesem als Workshop konzipierten Austausch ein kleiner Kreis von Spezialistinnen und Spezialisten, die sich mit dem Nachweis der beiden Wiesel-Arten im Feld praktisch auseinandersetzen. Sie liessen sich über den Stand der Methoden-Entwicklung von Haarfallen durch das Musée national d’histoire naturelle Luxemburg (Post-Doc Dr. Bettina Schmitt) und die Universität Trier (Diplomarbeit Frank Richarz) informieren.

 

Haarfallen ermöglichen ein nicht-invasives Vorgehen, um an genetisches Material von Wieseln heranzukommen. Verbunden mit DNA-Analysen erlauben sie die sichere Bestimmung der Art und sogar von Individuen, ohne die Populationen (durch Verluste) oder den Lebensrhythmus von einzelnen Individuen (durch Unterbruch der Aktivität) zu beeinflussen. Die vorgestellte, speziell für Wiesel entwickelte Haarfalle funktioniert gut und liefert Haarproben mit einem Aufwand, der geringer ist als derjenige beim Lebendfang. Der Nachweis von Wieseln (nicht aber die Unterscheidung der beiden Arten untereinander) gelingt schon über die Morphologie der Haare leicht. Andere Musteliden kommen bei der gewählten Fallengrösse nicht in Frage. Derzeit wird an einer befriedigenden genetischen Auswertung des Haarmaterials gearbeitet.

 

Die Publikation der Ergebnisse ist noch in diesem Jahr geplant (WIN wird darüber informieren). Die anwesenden Schweizer Fachleute haben ihr Interesse an den Fallen bestätigt und die Bereitschaft angekündigt, sie auch für schweizerische Verhältnisse zu erproben.

 

(30. April 2008)

Haarfalle (mit geöffnetem Deckel) (Foto: I.Salzmann)

Ausstellung "Mauswiesel und Hermelin" noch bis am 26. April 2009

In einer ansprechenden Ausstellung, die noch bis am 26. April dauert, macht uns das Naturhistorische Museum Freiburg mit den beiden Wiesel-Arten Mauswiesel und Hermelin bekannt. Aus dem Ausstellungs-Text:

 

"Wer kennt sie schon, das Duo Mauswiesel und Hermelin, die kleinsten Raubtiere der Welt? Sie sind zwar seit jeher Teil unserer natürlichen Fauna, gehören aber aufgrund ihrer heimlichen Lebensweise und ihrer Körpergrösse von lediglich 15 bis 25 cm zu den kaum bekannten Tierarten. Wer schon einmal das Glück hatte, diese Tierchen beobachten zu können, der wird ihr Verhalten nicht so schnell vergessen: die flinken Sprünge, das sprichwörtliche Herumwieseln oder das unvermittelte, aufmerksame Aufrichten des Körpers.

 

Wie lassen sich die beiden Arten zuverlässig unterscheiden? Welchen Lebensraum benötigen sie? Was fressen sie? Wie verändern sie im Laufe der Jahreszeiten ihr Aussehen? Diese und viele weitere Fragen werden im Rahmen der Ausstellung beantwortet. Eine Auswahl eindrücklicher Bilder zeigen Mauswiesel und Hermelin in freier Wildbahn. Weiter kann anhand von lebensechten Präparaten das Aussehen der bei uns heimischen Marderartigen (Steinmarder, Baummarder, Iltis ...) in aller Ruhe studiert werden."

 

(5. Februar 2009)

 

 

26. Musteliden-Kolloquium 2008 in Ungarn

Für das 26. Musteliden-Kolloquium 2008 lädt Maria Todt von der ungarischen Mustelidengruppe nach Budapest ein. Es wurde auch bereits eine Website eingerichtet, die über den Stand der Dinge auf dem Laufenden hält: mustelid2008.elte.hu

 

(12. November 2007)

 

 

Musteliden-Kolloquium in Trebon, Tschechien,  4. - 7. Oktober 2007

Das Marder-Kolloquium fand zum 25. Mal statt, diesmal in Südböhmen. Über 80 Fachleute, die sich mit Musteliden befassen, nahmen teil und tauschten sich über laufende Arbeiten, über neue und bewährte Methoden aus. Gut 40 Referate und 30 Poster informierten über den aktuellen Forschungsstand. Der weitaus grösste Teil handelte vom Fischotter, welcher in weiten Teilen Europas eine positive Bestandes-Tendenz zeigt, in der Schweiz aber immer noch als ausgerottet gelten muss. Interessant waren auch die Informationen über die Problematik mit dem amerikanischen Mink, welcher die letzten europäischen Nerze arg bedrängt und an einem Ort in England sogar die Schermaus (Arvicola terrestris) fast ausgerottet hat – eine Veränderung der Nahrungsbasis, welche für viele Tierarten Folgen haben dürfte.

 

Wiesel sind in Europa offenbar nur am Rand und in wenigen Ländern ein Thema. Zwei polnischen Arbeiten befassten sich mit der Koexistenz der beiden ökologisch sehr ähnlichen Wieselarten (Referat  Zbigniew Borowski et al.) bzw. der Räuber-Beute-Beziehung (Poster Karol Zub et al.). Ein deutsches Referat informierte über Telemetrie beim Hermelin (Hans-Heinrich Krüger), während zwei Poster über Arbeiten der Universität Trier und aus Luxemburg berichteten und Raum- und Habitatansprüche beider Wieselarten (Bettina Schmitt et al., vgl. Projektbeschrieb auf dieser Website) bzw. genetische Aspekte beim Mauswiesel (Armin Liese und Bettina Schmitt) behandelten. Aus England war ein sehr interessantes Referat über die Kolonialisierung der britischen Inseln inkl. Irland durch das Hermelin zu hören (Natalia Martinkowa et al.).  Keine einzige Arbeit befasste sich mit Bestandesentwicklungen bei den Wieseln im intensiv genutzten Mitteleuropa oder mit Schutzbemühungen für diese beiden Arten.

 

Ein besonderes Erlebnis war schliesslich – trotz Nebel – die Exkursion in die Umgebung von Trebon, eine Landschaft, welche von jahrhundertealten Fischteichen geprägt ist. Sie bietet verschiedenen Mustelidenarten, vor allem dem Fischotter, beste Lebensbedingungen, ist aber zudem Lebensraum für viele weitere Säuger- und Vogelarten, wie zum Beispiel die Grau- und Silberreiher (vgl. Foto).

 

Erfreulicherweise konnte die Weiterführung des Kolloquiums für die nächsten Jahre bereits  gesichert werden, da sich Arbeitsgruppen fanden, welche die Organisation übernehmen werden  (für 2008 vgl. unten).

 

Fotogalerie Musteliden-Kolloquium  2007, Trebon.

 

(8. November 2007)

Im Otter-Revier bei Trebon (Foto: Müri)

Wiesel-Scouts: geglücktes Pilotprojekt

Im Rahmen des Projektes "Wiesel-Patchwork" hat WIN Wieselnetz den Einsatz von Laien in gemischten Altersgruppen für den praktischen Wieselschutz ausprobiert. Kinder waren eingeladen, zusammen mit ihren Eltern, Grosseltern, Paten usw. am Lebensraum-Aufwertungsprojekt Seetal (Aargau) im Feld mitzumachen. Nach einer praktischen Einführung zum Vernetzungskorridor Bach und zum Thema "Wiesel-Leben" überwachten sie während zweieinhalb Wochen Spurentunnel (Auswechseln der Spurenpapiere, Kontrolle der Funktionstüchtigkeit) halfen bei der Einrichtung von Kleinstrukturen in den Vernetzungskorridoren und schauten der Expertin bei der ersten Auswertung der Spurenpapiere (Spurenstreifen) über die Schulter.

 

Die Aktivitäten wurden von den Projektleiterinnen Helen Müri und Rosmarie Wehrli auf der Grundlage von solidem Hintergrundwissen über die Ansprüche von Wieseln und die Wirkung von Massnahmen geplant, denn WIN Wieselnetz will Enttäuschungen durch wohlgemeinte, aber aussichtslose Aktionen von Anfang an vermeiden und nur auf Projekte mit guter Aussicht auf Erfolg setzen. Das Ziel wurde im Pilotprojekt ganz offensichtlich erreicht: in den 11 Spurentunneln hinterliessen in der kurzen Zeit von 2 1/2 Wochen mehrere Exemplare von Hermelin, Mauswiesel und Iltis, je ein Steinmarder, Baummarder, junger Dachs und Fuchs, sowie Mäuse, Ratten sogar ein Vogel ihre Fussspuren. Die insgesamt 16 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Alter von 9 bis 94 Jahren machten am Schluss der Veranstaltungsreihe, bei der Verleihung des Anerkennungsdiploms als "Wiesel-Scout", denn auch zufriedene Gesichter.

 

(1. Oktober 2007)

 

(Foto: Wehrli)
(Foto: Wehrli)
(Foto: Wehrli)

Austauschtreffen Expertinnen und Experten März 2007
Am 17. März 2007 haben sich 19 Expertinnen und Experten für Kleinkarnivoren in Aarau getroffen, um über ihre Arbeit und Erfahrung mit Kleinraubtieren zu berichten. Kernthema waren die beiden Wieselarten, daneben wurde auch kurz über Iltis, Baummarder, Wildkatze und Marderhund berichtet. Die Ergebnisse fliessen in die Informationsdatei „Wer macht was“ auf dieser Website ein. (Weitere Informationen siehe Ergebnisse Austauschtreffen).


(18. Juni 2007)

 

(Foto Müri)
(Foto Müri)

 

 

Dissertation über das Hermelin im Val-de-Ruz
Anfang Jahr hat Carine Vogel-Gehrig an der Universität Neuchâtel ihre Dissertation über das Hermelin im Val-de-Ruz abgeschlossen. Die Untersuchung ist die letzte aus einer langen Serie von Arbeiten über Kleinkarnivoren der Universität Neuchâtel (Prof. Claude Mermod). Mit 57 Lebendfängen und 13 mit Sendern ausgerüsteten Hermelinen (Telemetrie) wurde insbesondere auch Aussagen über die Qualität des Lebensraums gemacht werden. Hecken und grosse Steinhaufen spielen darin eine grosse Rolle (für Ortsverschiebungen, Ruhe, Aufzucht), daneben sind auch Bachläufe und Wälder wichtig. Negativ ist der Einfluss von immer mehr Verbindungsstrassen und Bewirtschaftungswegen.

(Vogel, Carine, 2006: Eco-éthologie de l’hermine (Mustela erminea, L. 1758). Utilisation des structures dans une mosaïque composée de zones forestières, agricoles, urbanisées et revitalisées. Thèse Université de Neuchâtel, 147 pp. Text auf: doc.rero.ch > Suche nach "auteur" > Eingabe "Vogel Carine".)


(18. Juni 2007)

 

Internationales Marderkolloquium in Tschechien (Oktober 2007)
Vom 4. - 7. Oktober 2007 findet in Třeboň, Tschechien, das 25. internationale „Mustelid Colloquium“ statt (Kongresssprache Englisch). Interessierte siehe Link: www.mustelid2007.org


(18. Juni 2007)